Die Staatsverschuldung Deutschlands steigt von Rekord zu Rekord und stieg im 2. Quartal 2026 um 26,3 Milliarden Euro. Die Verschuldung erreichte Ende Juni einen Rekordhoch von 2750 Milliarden Euro.Es zeigen sich konsequent die Folgen des Sondervermögens für die Bundeswehr und künftig für die Infrastruktur sowie eine Nicht-Geltung der limitierenden Wirkung der Schuldenbremse für Verteidigungsausgaben ab 2025.
26,3 Milliarden in drei Monaten. Nicht übel.
Zur Veranschaulichung dieser Zahl dient folgendes Gedankenspiel: Ab sofort werden keine Schulden mehr aufgenommen und die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet, neben allen anderen Ausgaben jeden Monat eine Milliarde Euro an Schulden zu tilgen. Mit dieser Verpflichtung würde es bis ins Jahr 2235 dauern, um den Schuldenberg der Bundesrepublik Deutschland vollständig abzutragen.
Am höchsten ist der Bund verschuldet. Auf ihn entfallen rund 70 Prozent der Staatsschulden. Danach folgen die Länder mit 24 Prozent. Die Schulden der Gemeinden schlagen mit 6 Prozent zu Buche.
Die Schuldenquote entspricht etwa 63,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP).
Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bei rund 32.000 Euro pro Einwohner.
Hauptverursacher, der Bund, trägt mit rund 1.840 Milliarden Euro den größten Teil, gefolgt von Ländern und Kommunen.
Die Clique der Manager, die Deutschland fest im Griff hat, erledigt fleißig den Auftrag.Quelle: Bund der Steuerzahler e.V.
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