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»Ist der Hof erst ruiniert, wird die Nahrung importiert« — es liegt auf der Hand, daß der weltweite Transport mit massiven Emissionen verbunden sind, die eigentlich vermeidbar wären. Die naturfreundlichste Grundversorgung ist immer noch regional durch heimische Bauern. Die ersten Opfer der Globalisierung sind ausgerechnet die kleinen Betriebe der Ökobauern.
Kurze Lieferwege schonen das Klima, wenn man denn in diesen Glaubenskategorien denkt. Das sollte eigentlich auch Grünen einleuchten. Trotzdem wird bei den verbliebenen Landwirten, von denen ohnehin viele aus der Substanz arbeiten und die nur noch aus Idealismus an ihren Höfen festhalten, die Axt angelegt: Der Wegfall der Steuerbegünstigung für Agrardiesel und Erhebung der Kfz-Steuer für Nutzfahrzeuge, die kaum auf Straßen bewegt werden, bedeutet den Todesstoß für die meisten Betriebe.
Fassungslos fragt man sich, warum ausgerechnet jene Partei, die einmal den Umweltschutz auf ihre Fahnen geschrieben hat, der heimischen Landwirtschaft regelrecht den Kampf angesagt hat. Überhaupt fremdeln die Grünen mit allen Berufszweigen, die naturnah arbeiten und im Kleinen sehr viel für den Erhalt einer gesunden Umweltbalance beitragen — mit der Forstwirtschaft und Jägern haben die Grünen ja auch ein ideologisches Problem.
Diese Politik läßt eigentlich nur einen Schluß zu: Sie hassen uns! Die Grünen hassen uns als Deutsche, als Europäer und eben die Landwirte ganz besonders. Ihre Politik ist nicht nur geprägt von mangelndem Fachwissen, dem Fehlen von jeglichem wirtschaftlichem Verständnis und ideologischer Borniertheit, an ihren erklärten Feindbildern sehen wir auch die Projektionen einer inneren Identitätsstörung. Wer Deutschland als Nation zerstören will, der vernichtet seine Wirtschaft und eben auch seine bäuerliche Grundversorgung.
Immerhin hat der Wahnsinn Methode.
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