Aya Velázquez


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Independent journalist, cultural anthropologist.
Twitter: https://twitter.com/aya_velazquez Blog: https://www.velazquez.press/ Common Archive: t.me/socialengineeringarchiv

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Addendum: Ich wurde darauf hingewiesen, dass das von mir verlinkte Dokument der BMI-BMG-Krisenstab-Protokolle nicht "durchsuchbar" ist. X-User @MeowMuhCow hat DURCHSUCHBARE PDFs erstellt. Hier der Link - das dritte Dokument ist das Gesamtdokument des BMI-BMG-Krisenstabs, nach Stichworten durchsuchbar!

https://get.hidrive.com/PRsNw5ii

1) Protokolle 1-49 (83 mb)
2) Protokolle 50-100 (14mb)
3) Protokolle 1-100 zusammen (98 mb)

Vielen Dank, MeowMuhCow! 👍


Und übrigens:

Dass das Strategie- bzw. "Panikpapier" der Sachzusammenhang ist, der die verschwundene 8. Sitzung möglicherweise so brisant macht - davon geht sogar das Autorenteam rund um die regierungstreue Christina Berndt von der SZ aus.

https://archive.is/mmGON


Des Weiteren ist es ein Unding, dass hier plötzlich zentrale Sitzungsprotokolle verschwinden. Dies alles ist gleichermaßen Banana-Republik-trächtig wie Scholz' verschwundener Laptop.

Der nächste unvermeidliche Schritt ist nun, dass das BMI und das BMG eindeutig klarstellen, um welches Datum es sich bei dem verschwundenen 08. Sitzungsprotokoll handelt: Den 19. oder den 24.03.2020.

Quellen:

1) Übersichtsliste über die Sitzungen des BMI-BMI-Krisenstabs zum Download: https://my.hidrive.com/lnk/bidcuH84k

2) Krisenstab-Protokolle des BMG und BMI zum Download - der Übergang von der 7. zur 9. Sitzung, ohne die fehlende 8. Sitzung, befindet sich auf den Seiten 30 bis 33: https://my.hidrive.com/lnk/GopvelrNN

3) Georg Mascolos Auftritt bei Maybrit Illner: "Der Corona-Schock – eine Pandemie und die Folgen", 27. Juni 2024:
https://zdf.de/politik/maybrit-illner/der-corona-schock-eine-pandemie-und-die-folgen-maybrit-illner-vom-27-juni-2024-100.html

4) Ausschnitt aus dem Buch von Georg Mascolo und seiner Frau Katja Gloger: “Ausbruch: Innenansichten einer Pandemie - Die Corona-Protokolle”, erschienen im März 2021


Dies erscheint in Anbetracht der Tatsache umso wahrscheinlicher, als parallel zur Covid-19-Task Force des BMI eben jener besagte gemeinsame Krisenstab des BMI und BMG, mit Horst Seehofer und Jens Spahn, stattfand. Unwahrscheinlich, dass man dort nicht über das Strategiepapier geredet hatte, dass Seehofer als Erzeugnis seines Hauses sicher dort vorgestellt hatte.

Die Implikationen des unsicheren Datums in den neu veröffentlichten Protokollen des BMI-BMG-Krisenstabs sind nun folgende:

Wenn die Sitzung am 19.03.2020 stattgefunden hat, dann hat ihr Verschwinden noch nichts mit dem Strategiepapier zu tun. Möglicherweise aber dennoch mit der COVID-19 Task Force des BMI. Denn die Task Force nahm an ebenjenem Tag ihre Arbeit auf.

Wenn jedoch die Sitzung am 24.03.2020 stattgefunden hat, und nun "verschwunden" ist, dann haben wir ein nochmal ein größeres Problem: Denn dann könnte in ihr über das Strategiepapier vom 22.03.2020 geredet worden sein - und möglicherweise haben dann Seehofer und Spahn darin ihre Zustimmung zu dem Papier zum Ausdruck gebracht.

Wenn das Panikpapier - wie Kerbers Email vom 23.03.2020 bereits nahelegt - bei Spahn und Seehofer gut ankam, widerspräche sich das jedoch mit aktuellen Behauptungen wie etwa von regierungsnahen Journalisten wie Georg Mascolo, der neulich bei Maybrit Illner behauptete, das Papier der Gruppe "Schwarzer Schwan" (Nickname für die COVID-19 Task Force des BMI) sei in der Politik überhaupt nicht gut angekommen - es habe für Entsetzen gesorgt. Das Gleiche schrieb er auch in seinem mit seiner Frau Katja Gloger verfassten Buch "Ausbruch: Innenansichten einer Pandemie": Jens Spahn sei entsetzt gewesen über das Papier:

"Das Papier wird sofort öffentlich. Es löst einen mittleren Aufstand aus. Zwar hat Seehofer die Kanzlerin und einige Kabinettskollegen informiert. Aber nicht alle. Wütend ruft Gesundheitsminister Jens Spahn bei Kerber an. Auch das Kanzleramt weist Seehofer zurecht: Angstszenarien dieser Art sind keine politische Option. Ja, man sei darauf angewiesen, dass die Menschen diese Pandemie ernst nähmen und ihr Verhalten änderten. Aber nicht mit solchen Mitteln."

Es ist von allergrößter Wichtigkeit, dass das BMI und BMG nun klarstellen, an welchem Tag die 08. Sitzung des BMI-BMG-Krisenstabs nun tatsächlich stattfand - deren Protokoll plötzlich seltsamerweise verschwunden ist.

Der 24.03.2020 wäre fatal - weil dann möglicherweise ein entscheidendes Beweisstück, dass das Panikpapier eben doch bei Jens Spahn "sehr gut angekommen" war, verschwunden wäre. Dann hätten wir nur noch die Kerber-Email, um dies zu beweisen - und die ist weiterhin geschwärzt. Das RKI, ein Teilnehmer des COVID-19 Gremiums, gegen das die IFG-Verfahren läuft, kämpft wohl um jede Schwärzung wie um ihren Augapfel - und das entsprechende Verfahren läuft seit vier Jahren.

Meine Theorie zu Spahns angeblicher "Ablehnung" des Panikpapiers, wie Mascolo es kolportiert, ist folgende: Spahns "Erstreaktion" war positiv. Als dann aber der "Medienaufschrei" losging, etwa ab dem 27.03.2020 - und spätestens, als die sozialen Medien explodierten, nachdem FragDenStaat das Papier am 01.04.2020 geleakt hat - ruderte er wahrscheinlich zurück und behauptete dann, "entsetzt" von dem Papier zu sein. Dazu fehlen jetzt aber zwei entscheidende Beweisstücke:

· die ominöse 8. Sitzung des BMI-BMG-Krisenstabs, die entweder am 19. oder 24.03.2020 stattfand und

· eine entschwärzte Version von Kerbers Email am 23.03.2020, um die seit vier Jahren ein Rechtsstreit anhängig ist.

Es ist in meinen Augen nicht nachvollziehbar, warum in einem Regierungsdokument wie den freigeklagten BMI-Emails die Namen von Ministern geschwärzt bleiben sollen. Es handelt sich hierbei nicht um schützenswerte "Dritte", externe Berater, sondern zentrale Regierungsmitglieder. Die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf, zu erfahren, bei welchen hochrangigen Politikern das Panikpapier "sehr gut ankam".




Wir haben hier also zwei sich widersprechende Informationen in einem einzigen Dokument: Der 19. oder der 24.03.2020. Dieses Datum ist nicht ganz unwichtig - es ist sogar recht entscheidend.

Denn: Wenn die "verschwundene" achte Sitzung am 19.03.2020 stattgefunden hat - dann können Jens Spahn und Horst Seehofer darin noch keine Stellungnahme über das Strategie-/"Panikpapier" abgegeben haben - dieses erschien nämlich erst am 22.03.2020.

Am 23.03.2020 wiederum verschickte Staatssekretär Markus Kerber seine berüchtigte Email an die COVID-19 Task Force des BMI, in der er ihr mitteilte, dass das Papier bei den beiden (geschwärzten Personen) "sehr gut angekommen" sei:

"Liebe Mitstreiter,

ich berichte Ihnen vom heutigen Tag das Folgende:
1. Unser Papier kam bei den beiden ██████████████████████ sehr gut an und wird ob seiner hohen Qualität und Umsicht nun den Weg in das Krisenkabinett der Bundesregierung finden.
2. Ich bin aufgefordert worden, Ihnen zu sagen, dass wir unsere Arbeit unbedingt fortsetzen sollen."

Ich hatte im Rahmen meiner damaligen BMI-Recherche (https://x.com/aya_velazquez/status/1430794719769026560) mit einem Schriftlängenabgleich in der passenden Schriftart und Schriftgröße ausprobiert, was dort längenmäßig reinpassen könnte - basierend auf folgender vorangegangenen Überlegung:

Nach "bei den beiden" muss zunächst eine Amts-/Kategoriebezeichnung stehen - denn beispielsweise "bei den beiden Horst Seehofer und Jens Spahn" funktioniert schlichtweg grammatikalisch nicht - es muss den zwei Namen noch eine Kategoriebezeichnung vorangestellt sein. Der einzige Politiker, der BMI-Staatssekretär Markus Kerber "Aufforderungen" erteilen konnte, war sein Vorgesetzter, der damalige Innenminister Horst Seehofer. Also muss die Kategoriebezeichnung an dieser Stelle entweder "Minister" oder "Bundesminister" lauten.

Wenn wiederum der eine von "beiden" ein Minister ist, dann muss der andere auch ein Minister sein - sonst könnte man sie nicht unter "bei den beiden" als eine Kategorie subsummieren.

Nun können wir weiter raten: Welcher Minister wurde dort neben Horst Seehofer wohl in einem Atemzug genannt? Waren es der Wirtschafts-, Umwelt- oder Verteidigungsminister? Ganz sicher nicht! Es kann eigentlich nur der Gesundheitsminister Jens Spahn gewesen sein - wer sonst.


In den Protokollen selbst jedoch ist die letzte Sitzung vor dem 24.03.2020 die Sitzung vom 17.03.2020 - und darin wird der 19.03.2020 als nächste Sitzung angekündigt. Die darauffolgende Sitzung ist, mit der Liste übereinstimmend, der 26.03.2020.


Da stimmt etwas nicht mit den Daten in der neuen Veröffentlichung der Protokolle des BMI-BMG-Krisenstabs. Laut Übersichtsliste wird der 24.03.2020 als Datum der Sitzung angezeigt, die angeblich fehlt.


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Alles was passierte, kann sich auch wiederholen. Es liegt an UNS, nicht dem süßen Lockruf des Krieges/der Rache zu verfallen 🕊️


Vorläufiger Spielstand
Aya Velázquez vs Verfassungsschutz Niedersachsen:
Aktuell 363 : 43 (and counting)

Mit abstimmen:

Post Verfassungsschutz Niedersachsen:
https://x.com/LfV_NI/status/1811743105483157959

Mein Antwort-Post:
https://x.com/aya_velazquez/status/1811792263845957937

t.me/ayawasgeht


X-Post von FragDenStaat:

https://x.com/fragdenstaat/status/1811722967509860494

Völlig ungeordnete Protokolle auf der Seite von FragDenStaat - jetzt ist sogar Teil 1 dabei - aber schaut selbst, es ist das pure Chaos:

https://fragdenstaat.de/blog/2024/07/12/corona-krisenstab-klage-erfolgreich/

Daher habe ich als DruKo bei FragDenStaat mal einen etwas eleganteren Download-Link der Protokolle als Gesamt-Dokument nachgeliefert:

https://x.com/aya_velazquez/status/1811800017113334246

https://my.hidrive.com/lnk/GopvelrNN#file

Ganz ohne Schwurbel! 😎

t.me/ayawasgeht


Das feiern wir morgen ab 15 Uhr im Café am Neuen See beim Stammtisch! Es soll laut Wettervorhersage ab Mittag aufhören zu regnen - sollte es doch noch weiter regnen, sage ich rechtzeitig Bescheid und wir fahren in unsere Winter-Location Laidak!


Sehr schräg, dass FragDenStaat statt der von der SZ angekündigten ersten Hälfte der BMI-BMG-Krisenstab-Protokolle (26.02.2020 bis 15.12.2020) nun die zweite Hälfte (ab Dez 2020) hochgeladen hat. Dennoch cool - denn genau dieser Zeitraum hatte Christian Haffner noch gefehlt! Angekündigt worden durch die SZ war in ihrem Artikel aber definitiv die erste Hälfte der Krisenstab-Protokolle.

Was war denn da los? Hat FragDenStaat sich hier schlichtweg vertan, und das falsche Dokument hochgeladen? Wollte FragDenStaat eigentlich nur die erste Hälfte hochladen - und die zweite Hälfte noch zurückhalten, um sie zunächst exklusiv an SZ und Co. herauszugeben? Und nur durch ein dummes Versehen von FragDenStaat haben wir nun beide Hälften vorzuliegen?

Wenn dem so wäre: Halleluja!
Ein Hoch auf das Versehen!

Hier nochmal alle Links - kann man nicht oft genug posten:


1) Übersichtsliste über die Krisenstab-Protokolle:
https://my.hidrive.com/lnk/bidcuH84k

2) Begleitschreiben des Kanzleramts an Christian Haffner:
https://my.hidrive.com/lnk/YV03x3l1b

3) Krisenstab-Protokolle Teil 1 bis Dez 2020 von Christian Haffner:
https://my.hidrive.com/lnk/YUNNrCIj8#file

4) Krisenstab-Protokolle Teil 2 ab Dezember 2020 von FragDenStaat:
https://fragdenstaat.de/anfrage/lagebilder-und-protokolle-des-corona-krisenstabs-seit-dezember-2020/#nachricht-918486

5) Krisenstab-Protokolle Teil 1 und Teil 2 als ein Dokument zusammengefügt: https://my.hidrive.com/lnk/GopvelrNN

6) Archive-Link zum SZ-Artikel, wo die erste Hälfte der Protokolle bei FragDenStaat in Aussicht gestellt worden war: https://archive.is/mmGON

t.me/ayawasgeht




Der Aufdecker-Arzt Christian Haffner rockt mal wieder auf X, und liefert das nach, was FragDenStaat, SZ, WDR und NDR trotz Ankündigung noch nicht geliefert haben: Die erste Hälfte der neuen BMG/BMI-Protokolle.

Haffners Post auf X: https://x.com/Aufdecker/status/1811740232812757100

Übersichtsliste über die Krisenstab-Protokolle:
https://my.hidrive.com/lnk/bidcuH84k

Krisenstab-Protokolle:
https://my.hidrive.com/lnk/YUNNrCIj8#file

Begleitschreiben des Kanzleramts:
https://my.hidrive.com/lnk/YV03x3l1b

Link zum Download von FragDenStaat, wo die zweite Hälfte der Protokolle zu finden ist:

https://fragdenstaat.de/anfrage/lagebilder-und-protokolle-des-corona-krisenstabs-seit-dezember-2020/#nachricht-918486

Fazit: Alles muss man selber machen!

t.me/ayawasgeht




Ich bin fassungslos, entsetzt und todtraurig: Der Chefredakteur der Schwäbischen Zeitung, Jürgen Mladek, ist überraschend verstorben. Unter Mladek war die Schwäbische Zeitung ein Fels in der Brandung einer objektiven, pluralistischen, regierungskritischen und streitbaren Berichterstattung. Er war in meinen Augen einer der besten Chefredakteure Deutschlands - eine Ausnahmeerscheinung. Mein tiefempfundenes Beileid gilt Mladeks Angehörigen, Freunden und treuen Wegbegleitern. Ruhe in Frieden, du wunderbarer Mensch!

https://schwaebische.de/regional/baden-wuerttemberg/schwaebische-chefredakteur-juergen-mladek-verstorben-2690685

https://faz.net/aktuell/feuilleton/medien/chefredakteur-der-schwaebischen-zeitung-mladek-ist-tot-19848232.html


t.me/ayawasgeht


Репост из: Bastian_Barucker
Gesucht: Tontechniker mit Erfahrung in der Durchführung und dem Livestreamen einer Pressekonferenz im Großraum Berlin. Bitte melden unter info@bastian-barucker.de


Große Klasse! Nächsten Mittwoch, 17.07. ab 19 Uhr wird im Laidak ein Corona-Film meines Freundes Christoph Bartolmäs - der auch regelmäßiger Gast auf dem Stammtisch ist - gezeigt. Er hat den Corona-Lockdown als Zeitzeugnis festgehalten. Ich habe den Film noch nicht gesehen - soviel ich weiß, ist das hier die öffentliche Erstausstrahlung:)

t.me/ayawasgeht


Lesenswerter Bericht über die gestrige Gerichtsverhandlung Schreyer vs BRD von Elke Bodderas. Die Antwort des Büros von Christian Drosten ist ein Witz - denn NIEMALS wird in einem juristischen Verfahren das Ausbleiben einer Antwort als „Zustimmung“ gewertet. Das hätte auch Herrn Drosten klar sein müssen.

Vor allem hätte er es in seinem Buch vor seinen Lesern nicht so darstellen dürfen, als wäre er auf Anfrage hin „ausdrücklich einverstanden“ mit der Freilegung seines Namens gewesen. Denn „ausdrücklich einverstanden sein“ muss man dann auch „zum Ausdruck gebracht haben“ - in einem juristischen Verfahren schriftlich. Tut man dies nicht, dann ist es nunmal nicht „ausdrücklich“.

Herr Drosten müsste seine Zustimmung, dass sein Name in den RKI-Protokollen entschwärzt werden darf, nun noch schriftlich bei der Kanzlei Raue nachreichen. Ansonsten verfestigt sich der Verdacht der Lüge bzw. bewussten Irreführung seiner Leser in seinem neuen Buch. Wir dürfen also weiterhin gespannt sein. 🍿

https://archive.ph/n10EQ

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